Ob würzig-rot, feurig-grün oder mild-gelb: Currypaste ist das Herzstück vieler asiatischer Gerichte. Doch was steckt eigentlich hinter den geschmackvollen Pasten, und wie unterscheiden sie sich voneinander? Erfahre in diesem Beitrag mehr über Currypasten aus Asien, ihre Zutaten und wie du sie ganz einfach in der Küche einsetzt.
Was ist Currypaste und woraus besteht sie?
Currypaste stammt ursprünglich aus der thailändischen Küche und verleiht den dort bekannten Currygerichten ihren ikonisch-würzigen Geschmack. Auch wenn es unzählige regionale Varianten gibt, lassen sich alle grundlegend in die Kategorien gelbe, grüne und rote Currypaste einteilen. Obwohl Rot und Grün die ursprünglichen Klassiker sind, hat sich mittlerweile auch die gelbe Paste in der asiatischen Cuisine etabliert.
Typische Zutaten, die in so ziemlich jeder Currypaste stecken, sind Zitronengras, Galgant, Koriander, Knoblauch und Schalotten. Je nach Variation können auch andere unterschiedliche Chilis, Kräuter oder Gewürze hinzukommen, die für Farbe, Schärfe und Aroma sorgen. In unserem Sortiment an Currypasten findest du die gängigen Sorten fertig zubereitet – praktisch, wenn es mal schnell gehen soll.
Currypaste-Sorten im Überblick – von scharf bis mild
Currypasten bauen zwar alle auf einer ähnlichen Basis auf, unterscheiden sich aber deutlich in Geschmack, Farbe und vor allem in ihrer Schärfe. Ein Blick auf die einzelnen Sorten lohnt sich, bevor du dich für dein nächstes Gericht entscheidest.
Grüne Currypaste – die schärfste Variante
Unter den Thai-Currypasten gilt die grüne als die schärfste Variation. Dafür verantwortlich sind grüne Chilischoten, die zusammen mit Zitronengras und Kaffirlimettenblättern für das charakteristische Aroma sorgen. Geschmacklich passt sie besonders gut zu Fisch, Huhn und grünem Gemüse wie Pak Choi.
Rote Currypaste – würzig und vielseitig
Die rote Currypaste liegt schärfe-technisch im Mittelfeld. Sie ist immer noch deutlich würzig, aber etwas milder als die grüne Variante. Zubereitet wird sie aus getrockneten und frischen roten Chilischoten sowie Kreuzkümmel, Koriander und Galgant. Sie harmonisiert insbesondere mit kräftigen Fleischgerichten wie Rind oder Ente.
Gelbe Currypaste – mild und aromatisch
Am mildesten fällt die gelbe Currypaste aus. Ihre charakteristische Farbe verleiht ihr der enthaltene Kurkuma, durch welchen sie auch ihr warmes, erdiges Aroma erhält. Sie eignet sich hervorragend für Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichte, aber auch für Currys mit Huhn oder Kartoffeln.
Real Thai-Currypaste – original thailändisch
Wer besonderen Wert auf Authentizität legt, greift zu original thailändischer Currypaste. Sie wird nach traditionellen Rezepturen hergestellt und sorgt dafür, dass dein Curry möglichst nah an den echten Geschmack Thailands herankommt.
Indische Currypaste – die Alternative zur Thai-Paste
Neben den klassischen Thai-Varianten gibt es auch indische Currypaste, die sich in ihren Zutaten und dem Würzprofil von den thailändischen Pendants unterscheidet. Sie bringt eine eigene, ebenso vielseitige Note in die Küche und eignet sich als spannende Abwechslung zum Original.
Currypaste richtig verwenden – Tipps für dein nächstes Curry
Wie du die Paste konkret einsetzt, hängt ganz von deinem Geschmack ab. Ein klassisches Thai-Curry gelingt zum Beispiel, indem du Kokosmilch mit der Currypaste erhitzt und anschließend Gemüse wie Paprika, Zucchini, Süßkartoffeln oder Pak Choi hinzugibst, bis alles gar ist. Auch Hähnchenbrust oder Tofu lassen sich wunderbar darin garen – so entsteht im Handumdrehen ein vollwertiges Gericht. Serviert wird das Ganze üblicherweise mit Jasminreis, der die würzige Sauce optimal aufnimmt. Wer es besonders praktisch mag, bereitet direkt eine größere Menge Currypasten-Sauce zu und friert Reste portionsweise ein – so hast du auch an stressigen Tagen im Handumdrehen ein aromatisches Curry parat.
Currypaste ist sehr geschmacksintensiv – schon kleine Mengen reichen aus, um einem Gericht die nötige Würze zu verleihen. Nachwürzen kannst du jederzeit, zu viel Currypaste lässt sich hingegen nur schwer wieder ausgleichen. Falls dein Curry am Ende doch zu scharf geraten ist, gibt es ein paar einfache Tricks: Mehr Kokosmilch mildert die Schärfe spürbar ab, auch etwas Süße (z. B. durch Zucker oder Honig) oder ein Spritzer Limettensaft können helfen. Zusätzliches Gemüse, Fleisch oder Tofu sorgt ebenfalls dafür, dass sich die Schärfe gleichmäßiger im Gericht verteilt.
Egal, ob würzig-rot, feurig-grün oder mild-gelb: Mit der passenden Currypaste zauberst du im Handumdrehen ein authentisches Thai-Curry. In unserem Shop findest du eine große Auswahl an Currypasten sowie weitere Pasten und Zutaten für die asiatische Küche – schau gerne vorbei und lass dich inspirieren!